Der persönliche Gestaltungsrahmen einer General Managerin oder eines General Managers hat sich deutlich erweitert. Neben operativer Exzellenz sind Sichtbarkeit, Positionierung und mediale Präsenz zu echten Erfolgsfaktoren geworden. Auf was es jetzt in der PR ankommt.


Wer als GM wahrgenommen wird, stärkt nicht nur seine eigene Marke, sondern ebenso die seines Hauses, auch in puncto Sogmarketing für gute Arbeitskräfte.

Hier sind meine 3 wichtigsten Hebel, um als GM medial relevant zu werden:

Klare Positionierung statt Austauschbarkeit
Viele GMs kommunizieren zu beliebig. Wer wahrgenommen werden will, braucht eine klare Haltung, klare Themen: Wofür stehe ich? Luxury? Innovation? People Culture? Nachhaltigkeit? Finance?
Ohne klares Profil keine Wiedererkennbarkeit.

Konsistente Sichtbarkeit – nicht nur bei “großen Momenten”
Mediale Präsenz entsteht nicht durch einzelne Presseartikel, sondern durch Kontinuität und Mehrgleisigkeit. LinkedIn, Branchen-Events, Interviews … – entscheidend ist die Regelmäßigkeit. Sichtbarkeit ist kein Sprint, sondern ein strategischer Dauerlauf.

Persönliche Einblicke statt reiner Unternehmenskommunikation
Menschen folgen Menschen – nicht Logos. Erfolgreiche GMs zeigen Persönlichkeit: Entscheidungen, Herausforderungen, Learnings. Authentizität schlägt Hochglanz.

Substanz, Substanz, Substanz
„Wo nichts ist, kann auch nichts werden“, sagt schon ein altes Sprichwort. Deshalb gilt über alle Punkte und Handlungen hinweg. Ohne Substanz im „Produkt“ und in der Persönlichkeit – kein langfristiger Erfolg.

Mein Fazit: GMs sind als Leitungsverantwortliche immer mehr auch Markenbotschafter*innen.